19. Mai 2014

the colour of healthy food #2

"...vom Geruch bis hin zum Genuß. Von der Ernte bis zum Teller. Vom Verarbeiten bis hin zum Verdauen. Freude pur, über das was erzeugt worden ist. Das Gesunde für Körper und Seele, es lässt uns lächeln..."


Obst, Käse & Ei



Fisch auf Gemüse



Salat für alle Geschmacksnerven





17. Mai 2014

Baratmosphäre

Die schweren, grauen Vorhänge sind zugezogen, und verdecken die Nacht, die durch die vielen großen Fenster hineindringen wollte. Das Licht wurde gedämmt und glimmt aus unzähligen Lampen, die von der Decke hingen. In den Ecken hingen vereinzelte kleine Lämpchen, die verschiedene, gelbliche Farbkreise auf  Teilen der gemütlichen Sitzecken und Wänden malten, und zur angenehmen Atmosphäre beitrugen. Im Hintergund spielte angenehme Musik mir unbekannter Bands.
Viele Tische waren besetzt. Menschen unterhielten sich, lachten oder gestikulierten. Jeder wirkte ausgeglichen.
Im vorderen, seitlichen Teil befand sich der kleine Tresen. Viele Spirituosen standen in Reihe und Glied und funkelten im schwachen Licht in den unterschiedlichsten Farben. Am Tresen befästigte Schilder warben für Bier und andere Mixgetränke. In feiner, leserliche Handschrift wurde die Preisliste an einer Tafel über die Bar geschrieben. Ein Baarkeeper hantierte mit einem Shaker herum, ein andere nahm gerade eine Bestellung auf, von einem Mann, der sich auf einem der dunklen Holzbarhocker niederließ.
Es duftete herrlich nach gegrillten Fleisch, und ein gut aussehender Kellner führte die dampfende Köstlichkeit direkt an meiner Naser vorbei zu einem der Tische. das Mobilar war dunkel gehalten, die Sitzbänke mit
roten Stoff überzogen.
Ich schlenderte zum Tresen hinüber und wich mir entgegen kommende Leute aus. Ich bestellte mir ein Mixbier, huschte dann mit den Augen über die Gastfläche und ließ das Getummel auf mich wirken. Mit dem Rücken lehnte ich mich an dem Tresen an und wippte mit dem Kopf leicht zum Rythmus der Musik.
Ich beobachtete das Geschehen und entspannte mich. Die Menschen waren ausgeglichen und unterhielten sich angeregt mit Bekannten und Freunden. Keiner dachte an Morgen; heute Abend schienen alle Sorgen vergessen zu sein.
Ich ließ mich von der Sorglosigkeit treiben, hing Gedanken nach und nippte an meinem Mixbier. Der kühle, fruchtig-herbe Geschmack fühlte sich erfrischend in meinem Hals an.
Kurze Zeit später kam meine Freundin hereingestürmt. Sie wusste, dass sie zu spät war, und umarmte mich entschuldigend. Sie wandte sich dem Barkeeper zu, der den neuen Gast aufmerksam wahrnahm, und bestellte für mich mit. Ich lächelte nur und meinte, dass sie sich entspannen solle, und dass die Verspätung nur halb so wild sei. Sie lächelte schuldbewusst und nahm die Getränke entgegen. Gemeinsam steuerten wir einen der freien Stehtische an und ließen uns im schwachen Barlicht nieder. Wir tauschten Neuigkeiten aus, diskutierten und philosophierten über Situationen aus unserem Leben und rätselten, was wohl die Zukunft parat hielt. Nach dem vierten Mixbier machte sich der Alkohol in mir bemerkbar und ließ mich sanftmütig werden. Die Gefühle rauschten in mir und vermischten sich mit der Atmosphäre der Bar. Manchmal saßen wir nur kurz schweigend da und hingen unsere gesagten Worte nach. Dann wieder regte uns ein neues Thema an, über welches wir ausführlich redeten. Wir lachten und unsere Augen glänzten im schwachen Beleuchtung. Und noch ehe ich weiter darüber nachdenken konnte, waren wir schon längst Teil der Umgebung, Teil der Atmosphäre, Teil des lebendigen Lebens.

11. Mai 2014

Blumenpracht

"...von weitem glüht es hell, raubt uns den Atem, lässt uns erstarren. Das leuchtende Feld, reifes Leben pur. Wir saugen den Moment ein und bestreiten uns'rem Weg nur langsam fort. Doch lässt der nächste Glanz nicht lang' warten; kräftige Blütenpracht uns ebenso mächtig empfängt..."





2. Mai 2014

Nachmittagssymphonie

Dunkle Wolken bedrohen die Stadt, jeder wartet nur auf den Regen.
Ich überlege jetzt schon, ob ich den kleinen Umweg nehme, um näher mit der Bahn an meiner Haustür zu sein. Rechne aus, wie nass ich in einem fünf minütigen Sprint werden würde. Schließlich lasse ich es drauf ankommen, denn drei Minuten kürzer im Regen, werden mich nicht trockener machen.
Ich steige in die überfüllte U-Bahn ein und ergattere den vorletzten freien Platz. Mein Sitznachbar sieht nicht ein, auf seine Seite zu bleiben, und still erdulde ich die elf minütige, enge Fahrt.
Ich freue mich auf mein Zuhause, einen ganzen Nachmittag und Abend frei zu haben, Zeit, die ich nur für mich nutzen kann. Ich habe mir schon alles in Gedanken zurecht gelegt. Erst die Wohnung aufräumen und säubern, mir was leckeres kochen, das Bett neu beziehen, eine heiße Dusche, ausgiebige Pflege meiner Haut, die ich sonst immer nur vernachlässige. Ich leg mir mir Lieblingsmusik ein und lasse sie im Hintergrund dudeln, während von draußen der frülinghafte Duft durch die Fenster weht und der Regen für wohligen Flair sorgt.
Sonne muss heute gar nicht sein, denke ich, und verließ die Bahn. Kaum dass ich meine Füße ins Freie setze, sehe ich den hellen Schein auf meine Beine. Von den grauen Wolken keine Spur, und ich farge mich, wann ich ins Paradies abgebogen bin.
Intuitiv laufe ich eine andere Straße, von der ich weiß, dass dort Blumenduft in der Luft hängt und man viel Sonne abbekommt. Na gut, dann eben Sonne. Passend zum Feierabend auch etwas tolles.
Es ist Sonntag, und kaum ein Mensch ist auf den Weg nach Hause zu sehen. Ich gehe absichtlich langsamer und schaue mir die hiesigen, breiten Fliederbüsche an, die in voller Blüte stehen. Fliederduft ist so betörend, und ich lasse mich vollends einnebeln. Aus igendeinem Garten vor mir höre ich eine Gitarre klingen, wenige Schritte später sehe ich das kleine Hoffest. Lachende Kinder, entspannte Eltern, leckeres Essen, welches auf dem Grill brutzelt. Die Atmosphäre berauscht mich und lässt mich lächeln, stimmt mich ebenfalls friedlich. Ich lasse mich von dem langsamen Gitarrenstück einlullen und schlendere weiter.
An manchen Tagen erscheint der Frühling so vollkommen, so friedlich, so schwerelos, wie im Paradies. Ich spüre, wie der Stress der letzten zwei Wochen von mir weicht und mich durchatmen lässt. Lasse zu, dass sich Wohlgefühl und Harmonie in mir ausbreitet. Fange wieder an meine Träume ins Bewusstsein zu rufen.
Irgendwann später, ist das meine Leben. Ein Leben überwiegend mit Ruhe, Harmonie, Freude, Gelassenheit und Glück. Jeden Tag möchte ich genießen können, nicht immer nur dem hinterher grollen, was einem am leben hindert, und doch stetig präsent ist.
Ein Leben in dieser Nachmittagssymphonie...

27. April 2014

Leben und leben lassen

Regt sich doch ständig jeder auf, über andere Meinungen, Ansichten und die winzigsten Kleinigkeiten.
Momentan fällt mir das wieder derbe auf; es wird gemeckert, gehetzt, geratschlagt, gewollt anderen zu ändern und den Drang, jeden seinen eignenen, persönlichen Stempel aufzudrücken.
Warum sind wir so? Und vor allem, warum tun wir uns das selber an...
Ich bezeichne mich selbst als sehr tolerant; mein Freundeskreis besteht aus den verschiedensten Charakteren. Ich bin der Meinung, man kann auch mit diejenigen die man nicht mag, mit genügend Tolenranz und Akzeptanz, und dem Wissen, diese Menschen nicht in seinem Leben integrieren zu müssen, irgendwie auskommen. Dazu benötigt man nur ein bisschen Selbskontrolle und -abschirmung.
Früher habe ich mich immer fürchterlich aufgeregt, heute kann ich das glücklicherweise recht gut kontrollieren, und selbst meine Arbeit wird für mich auch um einiges erträglicher.
Leben und leben lassen, für viele eine Sache der Unmöglichkeit.
Immun gegen Ungerechtigkeit bin ich nachwievor nicht, und da fällt es mir immer noch schwer, mich nicht aufzuregen und angreifen zu wollen...ich bin halt auch nur ein Mensch. Und in dieser Welt, wo Macht, Geld und Fassade alles regiert, fällt es manchmal schwer zu leben, zufrieden zu leben.
Facebook ist immer mein bestes Beispiel, ich beobachte ja gerne das Geschehen dort und die Reaktionen von anderen, ohne mich einzumischen. Aber auch im Freundes/Bekanntenkreis erlebe ich es immer wieder: Akzeptanz gleich null, wer und was anders ist wird abgelehnt. Natürlich basieren Freundschaft etc. auf Gleiches, Anziehndes. So soll es auch sein. Aber meistens, nein eigentlich immer, wird bei anderem, Ungleiches, gelästert und schlecht gemacht, ins Negative gezogen, oder man ist gewillt andere ändern zu wollen, seine Ideologie aufzuzwingen.
Ich 'suche' mein Leben lang, und komme immer wieder zu Sachen, die ich in dem Moment als das Richtige und Beste (für mich) sehe. Aber ich lasse jeden anderen daraus. Und selbst wenn man mir etwas anderes erzählen will, hör ich mir es an, (denk mir mein Teil) und lassen anderen so leben, wie sie es für gut heißen.
Wer negativ denkt, sich ständig aufregt, oder gar anderen Böses wünscht, ist/wird selbst nicht glücklich! Neid, Missgunst, Wut und Hass treiben einen in einem Teufelskreis und sorgen definitiv für Unglück. Wenn noch nicht jetzt, aber sicherlich irgendwann später. Krankheitstechnisch kann man immer vieles herauf beschwören.
Die entscheidene Frage ist, was lasse ich in meinem Leben zu, und was brauche ich, damit ich mich wohl fühle und zufrieden leben kann. Glück ist ein Zustand, der kurz, kostbar und rar ist. Und ich bezweifle, dass viele das selbe unter Glück verstehen.
Wer sich über TV/Radio-Werbung und den Blödsinn, der läuft aufregt, sollte einfach ganz darauf verzichten. Was man nicht sieht und hört, belastet einen auch nicht.
Wenn andere anderer Meinung sind, sollte man ihnen diese lassen, denn jeder verfolgt sein eigenes Ziel.
Wenn Freunde falsche Wege einschlagen, sollte man ihnen diese gehen lassen (gegen einen guten Rat ist nie etwas einzuwenden), denn nur sie selbst können (durch Fehltritte) dazu lernen und sich weiter entwickeln.
Wenn einem die Politik- und Wirtschaftslage zu Kopfe steigt und man sich nur darüber aufregen könnte, sollte man sich entweder dafür eintscheiden, direkt mitzumischen, in dem man sein Leben darauf aufbaut, oder sich dagegen abschirmen, indem man nur das Grundlegendste verfolgt und nicht groß (negative) Gedanken daran verschwendet. Denn man kann es einfach nicht ändern, außer man wirkt aktiv selbst mit!
Wenn Menschen einen nicht gut tun -und jetzt kommt das schwierige- sollte man sie ziehen lassen.
Situationen, die einen belasten oder unglücklich machen, sollte man ändern. Nur wenn Türen zugehen, können andere, Neue aufgehen. Wer an sich glaubt und vertraut, der sollte keine Angst davor haben!
Leben und leben lassen, sicher nicht einfach. Doch wer es schafft, kann nur gewinnen...

13. April 2014

[un]reality

Verträumt schaue ich aus dem Fenster. Versuche einen Gedanken zu fassen, doch nur unendlich weite Leere rauscht durch meinem Kopf.
Ich stehe auf und gehe in die Küche. Was ich dort will, weiß ich nicht.
Ich betrachte meine kleine Küchenzeile, schaue von den schmalen Strauß frischer Petersilie zu dem kleinen Körbchen voll mit roten Tomaten und Paprikaschoten. Betrachte die Außenwand meines Kühlschrankes, lese mir, wie schon hundert Male zuvor, die Kärtchen mit Sprüchen durch, sehe meine Magneten darüber haften, sehe das gleiche Bild wie immer.
Ich gehe zurück in mein Wohnzimmer und bleibe mitten im Raum stehen. Schaue mich um, und weiß nicht was ich suche. Ich spüre sie, die Unruhe in mir, doch kann ich sie nicht greifen, keinen Namen geben.
Ich habe durst und gehe wieder in die Küche. Mein Blick streift nur beiläufig das Zeug, was unter dem Stuhl liegt, der vor dem kleinen Tisch in der Ecke steht. Ich fülle mir ein Glas mit Wasser und nippe daran, und schaue desinteressiert zurück zu meinem Stuhl. Meine Tasche, wie sie jeden Tag dort drauf liegt, ist geöffnet. Mein Schlüsselbund hängt schlapp heraus, fast bis zum Boden hinunter. Ich folge das Band, und bleibe wieder an dem Zeug unter'm Stuhl hängen. Ich sehe etwas vorblitzen, gehe hin und schaue nach. Ich nehme einen Pullover von mir hoch, der irgendwann von der Lehne heruntergefallen sein muss, und finde meine neuen Sportschuhe. Ständig lagere ich meine Klamotten in der Küche, und vergrabe oft andere Dinge.
Ich stelle das Glas ab und nehme die Schuhe in den Händen und begutachte sie. Automatisch schaue ich aus dem Küchenfenster nach draußen, sehe mir den Himmel an. Als würden sie mich leiten, ohne dass ich den Gedanken richtig fassen kann.
Und dann kam der Drang, hinaus und einfach loszulaufen, unausweichlich. Ich stellte mir vor wie ich durch's Grün laufe, wie ich alles hinter mir lasse, wie mein Kopf leichter wird und der Körper schwerer. Ich spüre die Energie, und während ich noch träume, suche ich wie von anderes besessen meine Sportsachen zusammen. Schlüpfe in der Dreiviertelhose, ziehe mir mein Sportshirt über. Schlüssel, Handy und ein Taschentuch stopfe ich in den Taschen der Joggingjacke, die mit Reißverschlüssen an den Taschen der Seiten versehen ist, und werfe sie mir über.
Und dann laufe ich einfach los, völlig vorfreudig.

Ich laufe den Weg, der am Friedhof vorbei führt, den ich immer nehme. Betrachte die wunderschönen, blühenden Bäume und atme deren süßlichen Duft ein.
Die Sonne ist fern, und der Nachmittag sieht aus, als würde er schon Abend sein wollen.
Mein Weg, nur geradeaus.
Ich schaue immer wieder in den Himmel hoch; die Atmosphäre ist sonderbar, so unwirklich, und wieder wird es in meinem Kopf ganz still. Das Vogelgezwitscher, der Lärm von einigen Autos, das fliegende Flugzeug im Hintergrund.
Alles entfernt sich.....und dann ist da dieser Schatten, der mich mit sich reißt.
Plötzlicht ist es Nacht, und wo eben noch grüne Blätter und strahlende Blüten an Bäumen und Stäucher hingen, ragen nur noch verdörrte und knochige Äste empor.
Ein unheimlicher Wind säuselt an mir vorbei, und ich spüre, das irgendetwas nicht stimmt.
Ich laufe immer noch die selbe Strecke, nur scheint diese ewig lang zu sein. Die Straße rechts von mir ist verlassen, nur einige Verpackungsreste werden vom Wind an mir vorbei getragen.
Ich laufe einfach weiter. Den Weg will ich nicht wechseln, denn ich weiß, dass dann etwas schreckliches passieren wird. Ich kann auch nicht stehen bleiben.
Ich wage einen kurzen Blick nach hinten, und ehe ich mich versehe, stolpere ich und falle nach vorn. Ich falle immer weiter, stürze tief in ein dunkles Loch hinein. Alles um mich herum dreht sich und verschwimmt, es verschwindet.
Und so wie alles um mich herum verschwindet, so löse auch ich mich auf...in einem Nebel, so unscheinbar.

8. April 2014

the colour of healthy food #1

"...vom liebevollen Abputzen, das zärtliche Zurechschneiden, entspanntes würzen. Von Markschlendereien, vom Neugierde stillenden Betrachten, das Auswählen reifer Art. Das wenden in Pfannen, das Anrichten auf Tellern, den letzten Schliff verpassen. Aufmeksam Bissen für Bissen, das wohltuende Gesunde, Farbexplosionen. Denn das Auge isst mit, der Geist übrigens auch..."



Div. Gemüse und Obst

Putenbrust mit div. Gemüse in Erdnusssauce

Guacamole mit Gemüsesticks